Businessyoga bei WUAPAA: 5 Übungen, die dir den Arbeitstag versüßen

Wir haben alle gemeinsam im Büro Yoga gemacht. Büro-Yoga also. 😉
Wie das aussah, davon kannst du dich bei uns auf Instagram überzeugen.

Hier findest du 5 Übungen, die du täglich im Büro machen kannst – für weniger Verspannungen, mehr Gelassenheit und Kreativität.

5 Übungen, die deinen Arbeitsalltag versüßen

1: Schulterdehnung für mehr Entspannung

Verspannungen in den Schultern sind eine Volkskrankheit. Das ist ja auch kein Wunder, denn viele von uns verbringen täglich viele Stunden in der gleichen Haltung.

Ungefähr so:

Haltung PC

Es ist total egal, welche Haltung eingenommen wird, wenn man sich dazwischen nicht bewegt, ist es verständlich, wenn man sich verspannt.

Hier eine Übung, die du machen kannst, um das vorzubeugen.

Adlerarme

  • Strecke deine Arme nach rechts und links aus, sodass du ein T mit Armen und Körper bildest.
  • Dann kreuze deine ausgestreckten Arme vor dem Körper ungefähr auf Höhe deiner Ellbogen.
  • Beuge deinen unteren Ellbogen und dann den Oberen.
  • Wenn es dein Körper zulässt, kannst du auch versuchen, deine Handflächen sich berühren zu lassen.

Das sieht ungefähr so aus:

Muss es aber auch nicht! Das Wichtigste ist, dass du dich wohl fühlst.

Das Kleingedruckte:

  • Du kannst versuchen, deine Schultern von den Ohren zu lösen und nach unten zu schieben.
  • Stell dir vor, dein Herz zieht sich nach hinten in deinen Brustkorb zurück.
  • Hebe leicht deine Ellbogen, um die Übung zu intensivieren.
  • Atme tief in deinen Bauch! (Siehe Nummer 4: Bauchatmung)

Wiederhole das alles auf der anderen Seite.

2: Augenübungen für die Gesundheit

Schmerzen im Nacken können auch mit einer Überanstrengung der Augen zu tun haben.
Du glaubst mir nicht?

  • Dann lege mal deine flache Hand in den oberen Nacken und bewege deine Augen. Na? Was spürst du? Bewegt sich da was?

Die Augenmuskeln hängen mit den Nackenmuskeln zusammen und umgekehrt.
Wenn du deine Augenmuskeln trainierst, kannst du somit Schmerzen im Nacken vorbeugen.

Hier zwei Übungen die du machen kannst:

  1. Augenkreise: Kreise deine Augen erst rechtsrum, dann linksrum und wieder in die andere Richtung. Round and round you go. 😉
  2. Daumenspiele: Strecke deinen Arm gerade vor dir aus, als ob du per Anhalter fahren willst. Dann schaue auf deinen Daumen. Dann auf deine Nasenspitze und danach auf einen Punkt in der Ferne. Das könnte zum Beispiel ein Punkt an der Wand sein. Und wiederhole diese Schritte immer wieder. Nase, Daumen, Wand, Daumen, Nase, Daumen, Wand, Nase, Wand, Daumen,…

3: Kreuzende Übungen für mehr Kreativität

  • Setze dich in den Scheidersitz mit gekreuzten Beinen, oder stelle deine Füße mit gebeugten Knien auf der Matte ab.
  • Atme ein und Nimm deine Arme über die Mitte nach oben.
  • Atme aus und bringe deine rechte Hand auf dein linkes Knie und danach die linke Hand auf dein rechtes Knie.
  • Halte dich mit den Händen an deinen Knien fest, lass deinen Oberkörper rund werden und beuge dich nach vorn.
  • Stell dir vor, dass sich dein Herz im Brustkorb zurückziehen will. Dadurch wird dein Oberkörper noch runder und deine Schultern werden noch mehr gedehnt.
  • Atme tief in deinen Bauch ein und aus!

4: Bauchatmung für tiefe Gelassenheit

Du weißt nicht, was mit Bauchatmung gemeint ist?
Kein Problem. Das üben wir jetzt.

  • Lege beide Hände locker auf deinem Bauch ab.
  • Erlaube deinem Bauch sich zu entspannen. Besonders in unserer Kultur, wo ein flacher Bauch ein Schönheitsideal ist, fällt das vielen Menschen schwer.
  • Wenn du einatmest, dann lass den Atem bis tief in deinen Bauch fließen, sodass sich dieser ausweitet und nach außen wölbt.
  • Wenn du ausatmest, dann ziehe deinen Bauch aktiv nach innen und presse die gesamte Luft in deinem Körper aus dir heraus.
  • Wiederhole dies für 8-10 Atemzüge.
  • Dann lass deine Hände sinken, schließe deine Augen und spüre nach.
  • Wie fühlst du dich jetzt?

5: Ausschütteln für problemlose Lockerheit

Manchmal baucht man keine schick aussehende Yogaposition, um sich besser zu fühlen. Manchmal reicht einfach ein bisschen shaken. 😉

  • Fange an deine Hände zu schütteln.
  • Erlaube der Bewegung sich ganz natürlich in deinem Körper auszubreiten bis dein ganzer Körper lockerer wird.
  • Du kannst dich beim Ausschütteln auch nach vorne beugen.
  • Lass deine Knie dabei leicht gebeugt.
  • Wenn du genug hast, kannst du dann in der Vorwärtsbeuge zur Ruhe kommen und ein paarmal tief ein uns ausatmen.

Wie du siehst, es müssen nicht immer die komplizierten Verrenkungen, die man auf Social Media sieht sein. Oft reicht es auch schon kurz die Augen zu schließen und ein paarmal tief durchzuatmen, oder einfach mal sich so richtig zu schütteln.

Foto: Adobe Stock