Heimatgefühl am Benediktinermarkt

Liebe geht durch den Magen? Bei Miriam und Thomas vom Restaurant ZUA[G]RAST ist das auf jeden Fall so! Geboren in Judenburg, kennengelernt in Kärnten und bekannt geworden durch Facebook – die Erfolgsgeschichte der beiden Gastronomen am Benediktinermarkt ist einzigartig. Und wir von WUAPAA lieben ihr Essen!

Es ist Mittag, man betritt die Markthalle des Benediktinermarkts in Klagenfurt und erkennt auf den ersten Blick: Thomas Lercher und Miriam Setznagel vom ZUA[G]RAST sind ein eingespieltes Team. Obwohl es um diese Uhrzeit für die beiden stressig ist, genießen die Gäste das gemütliche und freundschaftliche Ambiente. „Ich fühl mich hier einfach pudelwohl und so wie zuhause“, erzählt uns Wolfgang Schinagl, der vor zehn Jahren von Bayern nach Kärnten gezogen und Stammgast im ZUA[G]RAST ist.

So geht es auch uns WUAPAAs. Die traditionelle Küche, kombiniert mit modernen Gerichten, überzeugt uns jedes Mal aufs Neue! Da sich das Essen aber natürlich nicht von selbst zubereiten, sperren die beiden bereits um sechs Uhr morgens (!) ihre Türen auf und fangen an, sich auf den Tag vorzubereiten. Die Zutaten für die Gaumenfreuden holen sie täglich frisch direkt vom Benediktinermarkt. Regionalität und Frische wird bei den „Zuagrasten“ großgeschrieben – und das schmeckt man (und uns)!

Gemeinsam mit Küchenchef Alex zaubert Thomas die Speisekarte täglich neu. Ausgewählt wird dabei rein nach Kundenwünschen. „Nach einer gewissen Zeit weiß man einfach, was die Gäste gerne essen“, erklärt Thomas im Interview. Wie die beiden so bekannt und beliebt wurden und welche Rolle Facebook-Marketing dabei spielt, erfährt ihr im Video.

 

Nomen est omen?

Viele fragen sich jetzt bestimmt, woher der Name ZUA[G]RAST eigentlich kommt. Die beiden Vollblutgastronomen vereint nicht nur ihre Liebe zur Gastronomie. Sie stammen beide aus Judenburg und sind in ihrer Jugend in Kärnten „zuagrast“, wo sie sich später kennen und lieben gelernt haben. Der Name ist eine Kombination aus „zuagrast“ und „zur Rast“ und spiegelt so optimal wieder, wofür das Lokal steht. Mittlerweile hilft auch schon die Juniorchefin kräftig mit. Die dreijährige Theresa kennt sich hinter dem Tresen schon bestens aus und versorgt die Gäste fleißig mit Keksen. Da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, verrät uns Thomas, womit er seine Miriam zum erstem Mal bekocht hat.

 

Über die Autorin: Claudia ist Redakteurin bei WUAPAA die redaktion und liebt kulinarische Ausflüge – egal ob im Inland oder im Ausland! Du hast Feedback oder einen Restaurant-Vorschlag? Dann schreib an claudia.pagitz-mack@wuapaa.com