Kalligrafie – Die Kunst des schönen Schreibens

Ein ganz besonderer Tag in meinem Leben.

Schon allein die Tafel war ein echter Hingucker…

Es war der blanke Horror: Das Fach „Schönschreiben“ in der Volksschule. Und es zerstörte meinen Einser-Notendurchschnitt. Jegliche Bemühungen scheiterten, einen Buchstaben schön zu schreiben. Es war grauenvoll. Die Blicke der verängstigten Lehrerin, wenn Sie mein Schönschreibheft entgegennahm, verfolgen mich heute noch. Alle anderen Mädchen schrieben automatisch schön, sie konnten gar nicht anders. Und ich war die, die es einfach nicht konnte. Sogar die Jungs schrieben schöner.

Jeannette Mokosch in Action

Kalligrafie in Klagenfurt

Irgendwann hab auch ich meine Ängste überwunden und ich begann jeden, der Handlettering oder ähnliches konnte, zu bewundern. Ich kaufte mir Pinselstifte, jede Menge Fachliteratur und hatte jede Menge Motivation es endlich zu lernen. Ich will schön schreiben. Die Bücher landeten aber irgendwann in der Ecke, die Schrift ist nach wie vor katastrophal. Die Motivation wurde weniger, aber ich hatte den Ehrgeiz, es trotzdem zu schaffen. Instagram war voll mit schönen Schriftbildern und das verschaffte mir immer wieder neue Zuneigung zur Thematik.

Aber sich das allein anzueignen, ist halt echt schwierig. Durch Zufall sah ich, dass es einen Kalligraphie-Workshop mit Jeannette Mokosch in der Villa Lotta gibt. Hier in Klagenfurt. Nach einem kurzen Kreischanfall meldete ich mich online an. Dann kam das große Warten. Anfang April war es dann soweit.

Der gemütliche Garten in der Villa Lotta

Frühlingsstimmung in der Villa Lotta

Im wunderschönen Ambiente der Villa Lotta (unbedingt mal hinschauen!) fand der Kalligrafie-Workshop mit Jeannette Mokosch statt. Jeannette ist ein wunderbarer Mensch. Sie vermittelt Kalligrafie mit so viel Liebe und Leidenschaft. Angefangen mit dem liebevoll hergerichteten Unterlagen bis hin zum Goodie Bag – wunderschön!
Natürlich kann man in ein paar Stunden nicht die gesamte Kalligrafie erlernen. Dazu gehört Übung, Übung, Übung. Aber wir Workshopteilnehmer sind nun mit den wichtigsten Basics vertraut. Welche Feder oder welche Stifte benötigt man, Tinte oder Tusche, welches Papier hat welchen Effekt. Und das wichtigste überhaupt: wie schreibt man eigentlich richtig.

Sonnenstrahlen begleiteten uns den ganzen Tag

Liebevoll dekoriert

Das nennt man eine anständige Begrüßung: Handgeschriebenes Namenskärtchen – wir sind alle fast ausgeflippt.

Langsam schreiben

Übung macht den Meister! Nach zahlreichen Versuchen (haha – man sieht ich muss noch ganz schön viel üben), ging es ans „Handgemachte“. Eine Postkarte und einen Anhänger.  Die Stunden sind wie im Flug vergangen. Es hat einfach alles gepasst an diesem Tag: das Wetter, die Workshopleiterin, das Ambiente und das Thema an sich. Ach, wir schwelgen heute noch in schönen Erinnerungen an diesen Tag.

Noch ein bisschen schief und nicht so ganz gleichmäßig, aber es wird

Unser Kalligrafie-Projekt: einen schönen Anhänger gestalten

 

So schön!

 

Kalligrafie ist definitiv nicht leicht, aber es macht großen Spaß mit Feder und Tinte zu arbeiten. Und ich verspreche, ich bleibe dieses Mal am Ball. Jetzt geht es erst richtig los. #irgendwannwerdeauchichschönschreiben

 

 

 

Über die Autorin: Du suchst deine Entspannung beim Kreativsein und freust dich über diese Do-it-yourself-Anleitungen? Dann verstehst du dich super mit Nicole Trapp. Schreib ihr doch einfach mal eine E-Mail: nicole.trapp@wuapaa.com.